Kamera: 
Martin Baer

Schnitt: 
Sibylle Tummescheit

Produktion: 
Katrin Pieper

Redaktion: 
Kathrin Brinkmann

Buch und Regie: Martin Baer

Produzentin: 
Edda Baumann -von Broen

avanti media
Köthenerstr.44
10963 Berlin
Tel 
030/2646134
Fax 
030/2646136

Zeitschrift "Mare"

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"Vamos a la playa" 
- oder: auf der Suche nach dem Paradies


wurde im Rahmen des Arte-Themenabend "Strand" im August 2001 uraufgeführt und in der Reihe "focus of the year" auf dem Seoul Int. Documentary Festival 2002 in Korea gezeigt. Info: http://www.sidof.org   

Press release (engl.)    Filmtext/dialogues (deutsch/francais) PDF


"Vamos a la playa ..."  2min27sec WindowsMediaVideo (4,6MB)

Seit jeher glauben Menschen, das Paradies auf Erden finden zu können. Heute reisen viele um die halbe Welt, mit dem Ziel, ihren Traum in Erfüllung zu bringen. Neben der Oase und dem Garten Eden wird wohl keine Landschaft und kein Ort so oft mit dem Begriff Paradies assoziiert wie der Meeresstrand. Für den modernen Menschen liegt das Paradies irgendwo zwischen Gauguins Tahiti und den Seychellen. 

Dieser Film sucht nach den Ursprüngen und der Entwicklung der Paradiesvorstellung und ihren Verknüpfungen mit dem Ort Strand. Die Suche führt von den Traumstränden der Karibik auf Jamaica und den Bahamas über die Inselparadiese im Indischen Ozean auf den Seychellen bis hin zu den Nordseestränden, an denen die Badekultur im 18. Jahrhundert ihren Anfang nahm. Die Bedeutung des Südseetraums, der seinen Ausdruck in den Gemälden Gauguins fand, wird genauso beleuchtet wie die Expansion des Massentourismus im 20. Jahrhundert. Ist der Paradiesstrand heute der pleasure beach  in Florida oder die überfüllte Mittelmeerküste? Der karnevaleske Typ des Strandbesuchers würde dem sofort zustimmen, die kontemplativen Paradiessucher wohl nicht. Für sie muß dann doch der einsame Küstenstreifen her mit weiß-rosa Sand, türkisem Wasser und den obligatorischen Palmen. Dies erläutern die beiden „Strandexperten“ Jean-Didier Urbain und Christoph Hennig, die den paradiesischen Strandurlaub in all seinen Facetten unter die Lupe nehmen. Schließlich gibt es das Strandparadies auch gleich vor der eigenen Haustür: Genügt nicht der künstliche Strand mit künstlichem Sand und Wellen, die ein- und ausschaltbar sind? Hier warten keine bösen Überraschungen in Form von Dreck, Algen, Krabbeltieren oder zu lauten Wellen. Man weiß was man hat: eine paradiesische Vorhersehbarkeit. Jeder wird sein Paradies finden auf Reisen an die Strände dieser Welt und sicher auch in diesem Film.

Vamos a la playa – searching for paradise

Forever man has tried to find paradise on earth. Nowadays many travel around the globe, trying to fulfil that dream. 
No other landscape, no other place is so closely associated with the idea of paradise as the sea shore. Paradise seems to be somewhere between Gauguin’s Tahiti and the Seychelles. This film explores the origins and the development of the ideas of paradise and their connection to the beach. The film leads us from Carribean dream beaches on Jamaica and the Bahamas to Indian Ocean island paradieses and on to those North Sea beaches, where beach vacations became en vogue in the 18th century. The film takes a look at Gauguin’s picturing the South Sea paradise and reflects upon the rise of mass tourism in the 20th century. It even leads us to artificial beach paradises like “Seagaia” in Japan. Two “beach experts”, French historian Jean-Didier Urbain, and German sociologist Christoph Hennig give background information, sometimes bizarre facts about the “discovery” of beaches by the tourism industry, and personal ideas about their favourite way to spend “a day in paradise”.