DR. KLAUS MARTENS, Bundesluftwaffe, in Nigeria 1963

”Das Angebot vom Bundesministerium, das kam 1963, als ich als Fliegerarzt in Oldenburg war, und den Anruf bekam vom Personaloffizier des Bundesverteidigungsministeriums, (der) mich ziemlich überraschte mit der Frage: Wollen Sie nach Nigeria?

Nigeria war damals reich, oder schien reich, durch das Öl, und die wollten da auch eine Luftwaffe sich schaffen. Was wir machten, das war ja im Grunde genommen, überhaupt die ganze Struktur einer Luftwaffe in Gang zu bringen,  aufzubauen. Sie müssen sich vorstellen: es ist ja nichts da.  Es ist kein technisches Gerät da, es ist kein fliegerisches Gerät da.  Es sind keine Unterkünfte da, es sind die Unterkünfte nicht eingerichtet.  Es ist kein Personal da, daß diese ganze Versorgung und diese ganzen Einrichtungen überhaupt erst einmal wahrnimmt. Es ist kein Sanitätspersonal da, es ist kein technisches Personal da, nichts. Das kommt erst und das muß ja auch ausgebildet werden.”

”Wir müßten viel mehr Ausbilder haben.  -  Warum?  -  Weil die Welt tüchtige Männer braucht, solche, die ihren Posten ausfüllen vor allem, die hart sind, hart im Nehmen.”

Dr. Klaus Martens

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