PETER SCHOLL-LATOUR:

”Wenn diese Revolution der Steinzeitkrieger siegt, dann gnade Gott  dem Kongo, dann gnade Gott ganz Afrika.”

”Wir sind noch einmal lebend und unversehrt herausgekommen aus Albertville, der provisorischen Hauptstadt der kongolesischen Volksrepublik, wie das dortige Regime sich bereits nennt. Sie werden die Bilder, die Sie jetzt sehen werden, vielleicht sehr lustig, sehr karnevalistisch finden, wegen dem Mummenschanz, der Krieger und den Affenfellen und künstlichen Blumen. Aber wir haben das Entsetzen in den Augen der wenigen Europäer von Albertville gesehen, jener Geiseln, die dort zurückgehalten werden und die jeden Tag gedemütigt und geschlagen werden.  Vor allem, wenn mit fortschreitender Tageszeit die Zahl der Betrunkenen zunimmt. Sie vertrauen auf die Zauberkraft ihrer Medizinmänner, auf die Dauwa(?), die sie unverwundbar macht.”  

SIEGFRIED MÜLLER, "Kongo-Müller", 1965

”Wir machen eine Jägerjagd, eine Jagd auf Neger oder so etwas...  Wir       machen eine dolle Sache, keine Gefahr,  alles o.k., es ist nur ... gegen die  Rebellen.”

PETER SCHOLL-LATOUR:

”Die Krieger Sumiyalos halten übrigens nicht viel von Gewehren und Mörsern. Sie vertrauen auf ihre Lanzen und ihre Pangas, eventuell sogar auf ihre Keulen. Sie sind unberechenbar wie wilde Tiere. Einmal streiten sie, einmal lachen sie. Immer sind sie gefährlich.”

Was geschieht auf der anderen Seite der Berge ... Opfer und Helden

Peter Scholl-Latour

Siegfried Müller

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